Fischheilmittel für Gartenteichfische und Koi


Teichbesitzer sollten ihren Fischen einen artgerechten Lebensraum bieten, d.h. durch sehr gute Wasserqualität und bestes Futter die bestmöglichsten Bedingungen zum Erhalt der Gesundheit und des Wohlergehens zu schaffen.

Der Lebensraum Wasser wird durch eine Vielzahl von chemischen, biologischen und physikalischen Zusammenhängen bestimmt, die den Fisch direkt beeinflussen. Jede Veränderung der Wasserverhältnisse hat daher auch Einfluss auf den Fisch. Eine Anpassung ohne Beeinträchtigung des Wohlergehens ist nur in gewissen Grenzen möglich. Jeder Fisch befindet sich also ständig in einem Gleichgewicht zwischen seinen körperlichen Fähigkeiten, den Wirkelementen der Umwelt und den potentiellen Krankheitserregern. Wird dieses Gleichgewicht zu Ungunsten des Fisches verschoben, wird sich dies auf Dauer an seinem Gesundheitszustand bemerkbar machen.

Viele Krankheitserreger sind ein natürlicher, dauernd vorhandener Bestandteil des Lebensraumes Wasser und verursachen unter normalen, natürlichen Umweltbedingungen keine Erkrankung. Ein gesunder Fisch ist in der Lage, diese Krankheitserreger unter Kontrolle zu halten und somit sein Immunsystem auf gesundem Niveau zu halten. Zwischen Fisch und Krankheitserreger besteht eine Balance. Eine Veränderung der Umweltbedingungen kann die Körperfunktionen des Fisches negativ beeinflussen. Das Immunsystem kann nicht optimal arbeiten und Krankheitserreger, z.B. Bakterien, haben die Möglichkeit, den somit geschwächten Fisch zu befallen und sich auszubreiten.

Ein anderer wichtiger krankheitsauslösender Faktor ist das Einbringen von fremden Krankheitserregern in eine etablierte Fischgesellschaft. Fische entwickeln ein gewisses Maß an Widerstandskraft und Immunität gegen die meisten in ihrer Umgebung auftretenden Erreger. Die Konfrontation mit einer neuen, fremden Erregerart, auf den die körpereigene Abwehr des Fisches noch nicht eingestellt ist, kann das immunbiologische Gleichgewicht stören und zur Erkrankung oder sogar zu Tode eines ganzen Fischbestandes führen. Das zeigt auch, wie wichtig eine Quarantäne ist, wenn eine Fischgesellschaft, aus unterschiedlichen Ländern oder von unterschiedlichen Züchtern stammend, zusammengestellt wird.

Zusammenfassend ist also mit einer Störung des Gleichgewichts zwischen Fisch, Umwelt und Krankheitserregern immer dann zu rechnen, wenn

  • körperliche Belastungen die Anpassungsfähigkeit des Fisches überschreiten,
  • äußere Einflüsse des Fisch belasten oder schädigen,
  • Krankheitserreger den Organismus durch Massenvermehrung schädigen.


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