Ozon - Ozontechnik am Gartenteich

Ozon ist eine besondere Form des Sauerstoffs, die aus drei Sauerstoffatomen besteht. Ozon ist giftig für uns Menschen und verursacht in größerer Menge Kopfschmerzen, Tränen, Husten und Schleimhautreizungen. In hoher Konzentration riecht es stark und chlorähnlich, ansonsten ist es geruchlos. Durch seine Instabilität und Reaktionsfreudigkeit ist es nur schwer lagerbar.

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Ozon - Ozontechnik am Gartenteich

Ozon ist eine besondere Form des Sauerstoffs, die aus drei Sauerstoffatomen besteht. Ozon ist giftig für uns Menschen und verursacht in größerer Menge Kopfschmerzen, Tränen, Husten und Schleimhautreizungen. In hoher Konzentration riecht es stark und chlorähnlich, ansonsten ist es geruchlos. Durch seine Instabilität und Reaktionsfreudigkeit ist es nur schwer lagerbar.

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Klares Wasser dank Ozonisator

Glasklares, sauberes Wasser ist das Aushängeschild eines gepflegten Gartenteiches. Doch selbst mit der besten Filteranlage ist es nicht immer möglich, vollkommen klares Wasser zu erzielen. Hier spielen nämlich zu viele Faktoren wie die Wasserzufuhr und eingetragene Schwebstoffe eine wichtige Rolle. Wasserklarheit lässt sich allerdings mit Hilfe eines Ozonisators erreichen oder zumindest verbessern. Ein Ozonisator erzeugt Ozon, welches auf Grund seines starken Oxidationsvermögens das Wasser entfärbt. Dabei werden auch schädliche Stickstoffverbindungen, Viren und sogar Schwebealgen aus dem Teich entfernt.

Was ist Ozon?

Ozon ist das stärkste und zugleich auch sicherste Oxidationsmittel, welches technisch verfügbar ist. Dabei handelt es sich um eine spezielle Sauerstoffverbindung, bei der drei Sauerstoffatome eine lose Verbindung eingehen, anstatt dass sich zwei Sauerstoffatome zu einem Molekül verbinden.

In der Meerwasser-Aquaristik wird Ozon bereits seit einiger Zeit eingesetzt, da es ein sehr gutes Oxidationsmittel darstellt.

Wie funktioniert ein Ozonisator?

Bei einem Ozonisator, oder auch Ozongenerator genannt, wird Sauerstoff mit Hilfe einer Luftpumpe an zwei Elektroden mit entsprechender Spannung in einem geschlossenen System vorbeigeführt. Dadurch kommt es zu einer sogenannten „stillen Entladung“ und es entsteht Ozon.

Da Ozon sehr instabil ist, kann es nicht sehr lange gelagert werden und deshalb auch nicht wie andere industriell verwendete Gase in Druckflaschen gekauft werden, sondern muss immer an Ort und Stelle erzeugt werden.

Welchen Nutzen hat ein Ozonisator für den Gartenteich?

Ozonisatoren können im Gartenteich zwei Dinge bewirken. In erster Linie zerstört Ozon die Vermehrungsfähigkeit von Mikroorganismen. Da es allerdings bei Kontakt mit Wasser sehr schnell reagiert, zerfällt es oftmals in Sauerstoff und freie Radikale bevor es zur Zerstörung der Vermehrungsfähigkeit der Mikroorganismen kommt. Die freigesetzten freien Radikale reagieren dann mit anderen Stoffen und wandeln dadurch Mineralien wie Natrium und Eisen in schwer verwertbare Formen. Aus diesem Grund ist bei einem Einsatz von Ozon ein regelmäßiger Wasserwechsel unerlässlich. Durch den schnellen Zerfall des Ozons wird auch dessen desinfizierende Wirkung aufgehoben.

Zusätzlich kann Ozon auch noch zur Entfärbung des Teichwassers angewendet werden. Dies muss nicht dauerhaft geschehen, sondern kann je nach Bedarf zum Einsatz kommen. Damit es sich nicht schädlich auf die Wasserqualität auswirkt sollte Ozon immer in Kombination mit Aktivkohle verwendet werden.

Vorteile durch den Einsatz eines Ozonisators

Ozon hat für den Gartenteich viele positive Eigenschaften. So kann es beispielsweise Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger entfernen und sogar Grünalgen abtöten sowie schädliches Nitrit in das etwas harmlosere Nitrat umwandeln. Selbst Farbstoffe können getilgt werden und der Sauerstoffgehalt im Wasser wird erhöht.

Ozon hat eine stark entkeimende Wirkung, so dass sämtliche überschüssigen Kulturen von Krankheitserregern effektiv abgetötet werden.Ozon ist in der Lage Nitrit in Nitrat zu oxidieren und kann daher dabei helfen dauerhafte Nitritbelastungen oder schnell auftretenden Nitritspitzen zu verhindern oder zumindest gering zu halten. Ebenso oxidiert Ozon auch Ammonium in das weniger schädliche Ammoniak.

Ein positiver Effekt von Ozon ist auch, dass das Wasser seinen gelbstich verliert. Bei den Stoffen, die das Wasser gelb färben handelt es sich um langkettige Moleküle, die von einem normalen Filter nicht entfernt werden können. Durch Ozon werden diese langkettigen Moleküle in kurzkettige Moleküle oxidiert, welche dann von Filterbakterien abgebaut werden können. Das sieht dann nicht nur optisch schön aus, sondern kommt auch den Teichpflanzen zu Gute, da durch die Gelbstoffe viel Licht geschluckt wird, welches den Pflanzen dann fehlt.

Nachteile von Ozonisatoren

Damit das Ozon seine Wirkung im Teich vollständig entfalten kann, muss es technisch aufwendig mit Wasser vermischt werden. Da dies nicht ganz einfach ist, wird eine relativ große Menge Ozon produziert, damit dieses zumindest mit einem Teil des Wassers reagieren kann. So kommt es allerdings zu einer Übersättigung des Wassers mit Ozon; was für den Fischbestand sehr schädlich sein kann.

Freies Ozon kann gesundheitsschädlich sein, wenn es in die Atemwege gelangt. In größeren Mengen kann es beim Menschen Kopfschmerzen, Husten, Augen- und Schleimhautreizungen hervorrufen. Deshalb muss sehr darauf geachtet werden, dass es nur in der Menge produziert wird, in der es auch zur Anwendung kommt. Sollte dennoch überschüssiges Ozon austreten, sollte die Abluft des Abschäumers über einen Restozonvernichter oder ins Freie geleitet werden.

Dosierung von Ozon

Als Faustformel für die Dosierung von Ozon gilt eine Menge von 10 Milligramm auf 100 Liter Wasser. Allerdings sollte der Ozonisator sofort gedrosselt werden, sobald Ozon wahrgenommen wird, da gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Ozon niemals ausgeschlossen werden dürfen.

Was muss bei einem Ozonisator beachtet werden?

Da Ozon giftig für den Menschen ist, sollte darauf geachtet werden, dass es nicht in die Atemwege gelangt. In hoher Konzentration hat Ozon einen sehr starken, recht chlorähnlichen Geruch, ist aber ansonsten geruchslos. Zudem kann es für einen Menschen zu einer gewissen Gewöhnung an den Ozongeruch kommen, wenn dieser über einen längeren Zeitraum einer konstanten Menge an Ozon ausgesetzt ist.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann die Leistung des Ozonisators um bis zu 50 Prozent mindern. Gegebenenfalls sollte deshalb ein Lufttrockner oder ein leistungsfähigeres Gerät verwendet werden.

Ein Ozonisator sollte alle 1,5 bis 3 Monate gereinigt werden.

Bei übertriebener Anwendung führt die Oxidation des Ozons bei Tieren zu Gewebeschäden.